"Vielleicht Monate, vielleicht ein Jahr": Vinales hofft auf Siege mit KTM

Maverick Vinales spricht über den holprigen Start mit KTM und den Traum, mit einem vierten Hersteller Rennen in der MotoGP gewinnen zu können

(Motorsport-Total.com) - Vier magere Punkte sammelte KTM-Neuzugang Maverick Vinales bei den beiden ersten MotoGP-Wochenenden der Saison 2025. Somit kommt der Vorjahressieger von Austin als WM-17. zum Circuit of the Americas. Vor einem Jahr schrieb Vinales die Geschichte der MotoGP um, als er in Austin sowohl den Sprint als auch den Grand Prix gewann und damit als erster MotoGP-Pilot mit drei verschiedenen Herstellern Rennen für sich entscheiden konnte.

Titel-Bild zur News: Maverick Vinales

Maverick Vinales hatte große Hoffnungen, als er bei KTM unterschrieb Zoom

Nach Siegen mit Suzuki, Yamaha und Aprilia kann Vinales durch den Wechsel zu KTM eine vierte Marke hinzufügen. Doch von Siegen mit der RC16 ist der Spanier momentan weit entfernt. Ein glanzloser zwölfter Platz beim Grand Prix von Argentinien war für Vinales das bisherige Saison-Highlight.

"Es ist schon ziemlich lange her, als KTM zum letzten Mal ein Rennen gewonnen hat", schaut Vinales im Gespräch mit MotoGP.com auf die jüngere Vergangenheit seines Arbeitgebers. "Es wäre schön, doch momentan sind wir weit davon entfernt. Ich möchte mich nicht zu stark darauf konzentrieren, denn das würde für viel Frust sorgen."

"Ich stehe vor einer großen Herausforderung, meiner wohl größten bisher", ist sich Vinales bewusst und fügt hinzu: "Durch den Wechsel von Yamaha zu Aprilia sammelte ich viele Informationen, die ich jetzt nutzen kann."

Harte Zeiten für Vinales: "Wir sind weit von der Spitze entfernt"

Außerhalb der Top 10 zu fahren, fällt Vinales nicht leicht. "Ich fuhr immer an der Spitze. Deshalb ist es nicht einfach, jetzt so stark zu kämpfen zu haben. Es erfordert Zeit. Ich muss geduldig und zuversichtlich sein. Mir ist klar, dass es sehr wichtig ist, immer Zuversicht zu haben", kommentiert der MotoGP-Routinier.

Maverick Vinales

Maverick Vinales schaffte es weder in Thailand noch in Argentinien in die Top 10 Zoom

"Ich weiß nicht, wie viele Jahre es dauern wird", grübelt Vinales mit Blick auf mögliche KTM-Siege. "Es ist wie immer: Vielleicht sind es Monate, vielleicht ein Jahr. Ich muss abwarten, ob sich etwas für kommendes Jahr, um richtig konkurrenzfähig zu sein. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir momentan sehr weit entfernt sind von den Spitzenfahrern."

Während Ducati seiner Favoritenrolle auch 2025 gerecht wird und Honda einige Fortschritte erzielt hat, tritt KTM auf der Stelle. "Es ist ein schmerzvoller Moment, denn man arbeitet und arbeitet und es wirkt so, als ob nichts passiert", lässt Vinales durchblicken.

Warum sich Vinales zutraut, bald einen "großen Schritt" zu machen

"Wenn ich mich mit den Fahrern vergleiche, die das selbe Motorrad haben, dann bin ich ziemlich nah dran", ist Vinales überzeugt. "Auf den Telemetriedaten sehe ich, dass ich einige Dinge richtig gut mache. Das ist schön. Wenn ich noch zwei oder drei Kleinigkeiten anpasse, dann kann ich einen richtig großen Schritt machen und näher an den Spitzenfahrern dran sein."

"Es ist eine Frage der Zeit", macht sich Vinales selbst Mut. Um noch besser mit der KTM RC16 zu harmonieren, will der Spanier vor allem seine Bremstechnik anpassen. Im Vergleich zu den anderen KTM-Piloten erkennt Vinales noch Potenzial in diesem Bereich.

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