• 30.11.2022 07:49

  • von Stefan Leichsenring

Fiat 600 Elektro: So könnte der 500X-Nachfolger aussehen

Fiat plant angeblich einen Nachfolger für den 500X, der eine Klasse höher antreten und daher 500XL oder 600 heißen soll - Wir haben ein Rendering

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der Fiat 500X kam bereits 2014 auf den Markt. Nach acht Jahren wäre ein Nachfolger nun eigentlich überfällig, doch mehr als Modellpflegen waren bislang nicht drin. Doch 2025 soll endlich eine neue Generation starten, möglicherweise mit der neuen Bezeichnung Fiat 600 und auch als Elektroauto. Die Kollegen von Motor1.com haben bereits ein Rendering erstellt.

Titel-Bild zur News: Fiat 600 als Rendering

Fiat 600 als Rendering Zoom

Optisch soll sich der Neuling eng an die aktuelle Generation anlehnen. So zeigt das Rendering ähnliche runde Scheinwerfer, wie wir sie vom derzeitigen Fiat 500X kennen, allerdings sind sie ähnlich wie beim Fiat 500 Elektro deutlicher in einen oberen und einen unteren Part geteilt. Auch die rundliche Karosserieform wurde übernommen.

Anders als beim 500 Elektro und dem neuen Abarth 500e zeigt das Rendering einen offenen Schlitz als Grill und dazu noch einen unteren Lufteinlass - bei der Elektroversion könnten diese Elemente wohl entfallen.

Angeblich ändern sich die Proportionen nicht wesentlich, doch das Auto soll größer werden. Der aktuelle Fiat 500X ist 4,26 Meter lang und 1,60 Meter hoch und wird ins B-SUV-Segment eingeordnet. Die Plattform teilt sich der Wagen mit dem Jeep Renegade.

Künftig soll der Fiat 600 ins C-Segment aufsteigen und mehr Platz für Passagiere und Gepäck bieten. Dann dürfte der Wagen etwa 4,40 bis 4,50 Meter messen und wäre eine günstigere Alternative zu den ähnlich großen Premium-Modellen Volvo C40 und Mercedes EQA.

Volvo C40: 4,44 m lang, ab ca. 49.000?

Mercedes EQA: 4,46 m lang, ab ca. 51.000?

Die größeren Abmessungen sollen sich auch in der Modellbezeichnung widerspiegeln. So könnte aus dem 500X ein 500XL werden oder eben ein Fiat 600, wobei die erste Version die lustigere wäre. Die letztere Variante hätte dafür den Charme hätte, an den historischen Fiat 600 und dazu noch an den Fiat Seicento zu erinnern.

Da der Wagen erst 2025 startet, wird er wohl nicht mehr auf der aktuellen CMP-Plattform von Stellantis aufsetzen, sondern schon auf der neuen Plattform STLA Small. Das wird wohl zu einem leistungsfähigeren Antrieb und einer größeren Batterie führen.

Fortführung der Hybrid-Technologie hängt von Euro-7-Norm ab

Die CMP-Fahrzeuge hatten einen 100-kW-Antrieb und eine 50-kWh-Batterie; kürzlich wurde dies beim neuen DS 3 auf 115 kW und 54 kWh gesteigert, womit der Kleinwagen-Crossover auf 400 km Reichweite kam. STLA Small soll dagegen Reichweiten von bis zu 500 km ermöglichen, als Antrieb käme wohl die Antriebsachse EDM#2 mit 125 bis 180 kW zum Einsatz.

Da Fiat ab 2030 nur noch Elektroautos verkaufen will, erscheint die Einführung von Verbrenner-Versionen im Jahr 2025 eigentlich wenig sinnvoll, aber vielleicht wird die bekannte Mildhybrid-Technik aus dem normalen Fiat 500 noch fortgeführt. Das dürfte auch von der neuen Euro-7-Norm abhängen.

Da der neue Fiat 600 in der Kompaktklasse eintreten soll, werden die Preise sicher steigen. Bisher gab es einen Fiat 500X ab rund 30.000 Euro. Den elektrischen Nachfolger wird es wohl kaum unter 40.000 Euro geben.

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Quelle: Motor1 Italien

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