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Gardemeister: "Neuseeland macht riesigen Spaß"

26. August 2008 - 16:29 Uhr

Auch Suzuki orientiert sich in Neuseeland an den Einstellungen der Rallye Finnland - Toni Gardemeister kehrt erstmals seit 2005 zurück ans andere Ende der Welt

Toni Gardemeister
Toni Gardemeister hofft, dass ihm die Pisten in Neuseeland liegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ähnlich wie die Rallye Finnland, wird das Material auf den neuseeländischen Schotterpisten nicht allzu sehr beansprucht. Die Oberflächen sind recht eben, es musst nicht allzu heftig gebremst werden und der Luftstrom reicht im Normalfall aus, um Motor und Bremsen zu kühlen. Wie die anderen Teams wird sich auch Suzuki bei der Abstimmung am Finnland-Set-Up orientieren (Toni Gardemeister wird mit dem exakt selben Auto fahren wie in Finnland) - auch wenn die Autos in Neuseeland mehr Bodenfreiheit und eine etwas weichere Fahrwerkseinstellung bekommen.

Das Set-Up muss allerdings flexibel sein, da die Pisten bei der zweiten Durchfahrt aufreißen können. Suzuki wird in Neuseeland die Aufhängungen und Dämpfer neu einstellen, deshalb ist der Shakedown am Donnerstagmorgen eine wichtige Gelegenheit, noch einmal an der Feinabstimmung zu arbeiten. Schließlich ist man mit dem SX4 WRC noch nie in Neuseeland gefahren.

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Suzuki-Pilot Gardemeister ist bereits sechs Mal in Neuseeland angetreten. Dort gab der Finne 1999 sein WRC-Debüt - und holte gleich Platz drei. Seitdem liebt Gardemeister die kurvenreichen neuseeländischen Pisten. Bei sechs Starts ist er viermal in die Punkte gekommen. Allerdings war sein bislang letzter Auftritt bei der Rallye 2005. Seitdem hat sich einiges geändert, denn der Lauf ist umgezogen in die Region um Hamilton.

"Es geht mehr darum, den Schwung mit durch alle Kurven zu nehmen und einen guten Rhythmus zu finden."
Toni Gardemeister

"Diese Rallye macht riesigen Spaß, sie ist weltweit einmalig", schwärmt Gardemeister. "Ich bin zwar schon lange nicht mehr in Neuseeland gefahren und die meisten Prüfungen sind neu für mich, aber ich freue mich schon darauf und denke, dass sie uns liegen sollten. Ich habe in Neuseeland immer ein gutes Gefühl und wenn alles gut läuft, sollten wir die Chance haben, ein gutes Ergebnis zu holen. Das Wichtigste ist, dass unser SX4 WRC jetzt sehr zuverlässig zu sein scheint - wenn wir keine Probleme bekommen, können wir hoffentlich wieder punkten. Manche Abschnitte der Rallye Neuseeland sind wie in Finnland, aber man braucht nicht so viel Power. Es geht mehr darum, den Schwung mit durch alle Kurven zu nehmen und einen guten Rhythmus zu finden."

Andersson: Erstmals Neuseeland im WRC

Sein Teamkollege Per-Gunnar Andersson ist erst einmal in Neuseeland angetreten: 2005. Damals holte der junge Schwede im Suzuki Ignis
Super 1600 den Klassensieg und Rang 17 der Gesamtwertung. Jetzt fährt er zum ersten Mal in einem WRC in Neuseeland.

"Ich muss dort einiges Neues lernen, aber soweit ich mich erinnere, habe ich die Rallye Neuseeland sehr gemocht", sagt Andersson. "Dort darf man nicht zu aggressiv fahren, man muss ganz natürlich fahren und sich dem Rhythmus hingeben. Von daher ist ein bisschen wie in Schweden. Ich versuche, keine Fehler zu machen und kann damit hoffentlich ein gutes Ergebnis holen."

"Neuseeland ist ein absoluter Klassiker", weiß Teamchef Nobuhiro "Monster" Tajima. "Für Fahrer und Auto ist es zudem ein gutter Allround-Test. Mit solchen Herausforderungen können wir unser Auto weiter verbessern und unsere bisher erreichten Fortschritte weiter fortsetzen."

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