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Lüthi-Feuerwerk erlischt nach nur vier Runden

17. August 2008 - 17:06 Uhr

Tom Lüthi lag im 250er-Rennen in Brünn zwischenzeitlich sogar in Führung, nach vier Runden war das Spektakel aber schon wieder vorbei

Thomas Lüthi
Der Schweizer Tom Lüthi liegt in der WM mit 86 Punkten an neunter Stelle
© Aprilia

(Motorsport-Total.com) - Tom Lüthi haftet in dieser Saison einfach das Pech an den Fersen: Beim Grand Prix von Tschechien in Brünn ging der 250er-Aprilia-Pilot vom Emmi-Caffè-Latte-Team am Start zwar vom fünften Platz aus in Führung, aber schon nach nur vier Runden schied er an zweiter Stelle liegend aus - die dritte Nullnummer nach Jerez und Shanghai.

Dabei hatte der Tag so verheißungsvoll begonnen: "Nach dem dritten Platz im Warmup war ich guter Dinge und wollte alles geben", erklärte Lüthi. "Der Start ist mir wirklich gut gelungen. Ich konnte die Pace gut mitgehen. In den ersten beiden Sektoren war ich gar schneller als Simoncelli, er gegen Ende der Runde. Ich konnte problemlos mithalten." Doch dann folgte die große Ernüchterung, als er in einer Rechtskurve von seiner Aprilia abgeworfen wurde.

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"In der vierten Runde war ich zu schnell und mir ist das Vorderrad eingeklappt, da musste ich die Bremse lösen und konnte nur noch geradeaus weiter", gestand der Schweizer. "Auf dem Curb hat es mir das Hinterrad weggehauen und ich bin gestürzt. Es ist wirklich ärgerlich, denn das Rennen ist bis dahin super für mich gelaufen und ich habe mir hier einiges ausgerechnet. Nichtsdestotrotz war es wichtig zu sehen, dass wir auch nach der Sommerpause wieder ganz vorne mithalten können!"

Lüthi blieb beim Sturz unverletzt; nur beim Versuch, das Motorrad aufzustellen, spürte er ein Stechen in der Schulter: "Aber ich bin okay, kein Problem." Trotz null WM-Punkten bleibt er kämpferisch und motiviert, "aber es ist doch sehr schade, wirklich schade - vor allem wenn ich sehe, dass Bautista, der hinter mir gestartet ist, das Rennen als Zweiter beenden konnte", trauerte der 21-Jährige der entgangenen Chance nach.

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