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Kallio bleibt weiter im WM-Rennen
Mika Kallio hatte in Brünn wieder einmal Glück im Unglück, weil Marco Simoncelli in der letzten Runde noch vom ersten auf den dritten Platz zurückfiel
(Motorsport-Total.com) - Bis zwei Kurven vor Schluss lag Marco Simoncelli in Brünn in Führung, doch dann musste er noch Alex Debon und Alvaro Bautista passieren lassen. Mika Kallio, der nur in der ersten Rennhälfte mit der Spitzengruppe mithalten konnte, ehe sein Hinterreifen abzubauen begann, fuhr als Fünfter über die Ziellinie.
Sein Rückstand in der Fahrer-WM auf Simoncelli beträgt damit 16 statt 25 Punkte, die es gewesen wären, wenn der Gilera-Pilot seine Führung ins Ziel gerettet hätte. "Es ist besser für uns, dass Simoncelli nur Dritter geworden ist, aber gleichzeitig müssen wir selbst Rennen gewinnen. Nur das zählt", erklärte Kallio nach dem zwölften von 18 Saisonläufen.

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"Es war kein schlechtes Rennen, aber mit dem Resultat kann ich nicht zufrieden sein", ergänzte er. "Es war eines der schwierigsten Rennen meiner Karriere. Ich habe alles gegeben, um nach vorne zu kommen, hatte in den ersten Runden auch kein schlechtes Gefühl. Ich kam an die Spitze heran, aber nach acht oder neun Runden baute der Hinterreifen ab. Ich weiß nicht warum, aber ich verlor mehr Grip als die anderen und meine Zeiten wurden schlechter."
Von "Schadensbegrenzung" sprach angesichts des Simoncelli-Patzers KTM-Geschäftsführer Stefan Pierer, während Technikchef Harald Bartol folgendermaßen Bilanz zog: "Mika hatte nicht die Pace der Führenden. Er versichte alles und fuhr wirklich stark, aber ein Podium war nicht drin. Was die Weltmeisterschaft angeht, sind die Chancen noch intakt, denn Simoncelli ist auch nur Dritter geworden."
In der 250er-Herstellerwertung liegt KTM weiterhin an dritter Stelle hinter Aprilia (237) und Gilera (196). Die Österreicher mit Sitz in Mattighofen haben derzeit 174 Zähler auf ihrem Konto und rechnen sich noch Chancen auf den Vizetitel aus.










