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Pierer: Terminkalender war zu dicht
KTM-Chef Stefan Pierer wollte eigentlich zur Superbike-WM nach Brünn reisen, um mit Promoter Paolo Flammini zu sprechen
(Motorsport-Total.com) - Mit dem Neueinstieg von BMW ab 2009 will auch KTM möglichst bald in der Superbike-WM nachhaltig und gemäß der Firmenphilosophie "Ready to Race" vertreten sein. Die Mattighofener bestreiten derzeit mit der RC8 im FIM-1000-Cup mit dem Vorarlberger Rene Mähr die ersten Gehversuche in einer internationalen Prädikatsserie. KTM-Chef Stefan Pierer hatte sich für das Rennwochenende in Brünn daher zu einem Erfahrungsaustausch mit einigen Meinungsbildnern angesagt.
"Leider hat es nicht geklappt", erklärte KTM-Marketingmann Thomas Kuttruf am Samstag. "Der Terminkalender von Herrn Pierer ist wirklich der Wahnsinn." Pierer war am Wochenende zunächst bei der Enduro-WM in Wales vor Ort, weil Großbritannien traditionell ein sehr wichtiger KTM-Markt ist. Danach reiste er nach Südafrika, wo er an einem weltweiten Meeting teilnahm.
"Ich will aber natürlich möglichst bald dafür sorgen, dass Herr Pierer auch einen Abstecher in die Superbike-Szene macht", räumte Kuttruf ein. "Es ist sicher gut, wenn wir hier unsere Fühler ausfahren und weiter Kontakte knüpfen. Eventuell kommt Herr Pierer im Herbst noch mal zu einem Rennen."
"Wir können uns nicht unter Druck setzen lassen, egal ob in der Grand-Prix-Klasse oder in der Superbike-WM", hält Kuttruf fest. "Aber das Geschäft läuft im Motorsportbereich generell nicht gerade rosig, wenn man auch sagen muss, dass KTM immer noch eine hervorragende Performance hinlegt."










