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Maxtra-Projekt: Lernen und Schrauben
Das neue 125er-Projekt des chinesischen Herstellers Maxtra geht planmäßig voran - Streckentests "ein voller Erfolg"
(Motorsport-Total.com) - Jan Witteveen macht ernst. Der ehemalige Aprilia-Chefingenieur treibt das neue Maxtra-Projekt konsequent voran. Vor wenigen Tagen hat man auf dem Adria-Raceway einen erfolgreichen Test mit der brandneuen Maschine absolviert. Auf dem Weg zur Teilnahme an der WM 2009 scheint bisher alles normal zu verlaufen. "Man sagt immer, dass ein Test gut verlaufen ist. Was auch immer dort passiert, du lernst immer etwas neues dazu", gab Chassis-Konstrukteur Steve Harris in seinem Internet-Blog zu.
"Es war vom ersten Tag an eine fahrbare Maschine. Das hatten wir auch erwartet, weil wir definitiv nicht das Rad neu erfinden wollten. Die Öhlins-Dämpfer und die Brembo-Bremsen sind ja bewährte Größen. Aber trotzdem ist es dann doch immer nett von den Fahrern zu hören, dass sich das auf der Strecke niederschlägt. Wenn einer sagt, es fühle sich gut an, dann denkt man selber: 'Gott sei Dank'."
Vor dem kommenden Test Ende August möchte man die neuen Erkenntnisse von den jüngsten Probefahrten umgesetzt haben. Konkret: Die 125er-Maschine bekommt eine leicht veränderte Gewichtsverteilung, der Gabelwinkel wird etwas angepasst und man nimmt sich die größte Baustelle vor: die Kühlung. "Wir müssen die Kühler effizienter gestalten. Wir werden andere Varianten ausprobieren und auch mit der Installation des Kühlers experimentieren. Die Lufteinlässe haben wir bereits überarbeitet", erklärte Harris, der für das gesamte Chassis verantwortlich ist. Die Motorseite liegt in den Händen von Jan Witteveen.










