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Gigawave: Beim Langstrecken-Debüt aufs Podium
Die Gigawave-Aston-Martin-Mannschaft feiert ein herausragendes Langstrecken-Debüt: Rang drei in Spa-Francorchamps
(Motorsport-Total.com) - Die neue Gigawave-Mannschaft stand beim Höhepunkt der aktuellen FIA-GT-Saison vor einer ganz neuen Herausforderung. Das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps war für das Aston-Martin-Privatteam das erste Langstreckenrennen überhaupt. Mit entsprechend viel Respekt und akribischer Vorbereitung ging man daher an den Dauerlauf in den Ardennen. Mit Erfolg: Gigawave konnte erneut einen Debüterfolg feiern. Genau wie beim Saisonauftakt, fuhr man auch in Spa-Francorchamps aus dem Stand aufs Podium.
"Es gab gerade beim Start einige interessante Zweikämpfe, wir hatten alle unseren Spaß", bilanzierte Gigawave-Pilot Allan Simonsen, der erst im Juni viel Langstrecken-Erfahrung mit dem deutschen Kruse-Schiller-Team in Le Mans sammeln konnte. "Diese Punkte halten uns auch im Kampf um den Titel noch gut im Rennen", freute sich der Däne.

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Die neue britische FIA-GT-Mannschaft, die den umstrittenen Ex-Ferrari-Techniker Nigel Stepney auf der Lohnliste hat, zahlte in den Freien Trainings zunächst Lehrgeld. Immer wieder wurde man durch technische Defekte zurückgeworfen, das Setup für das Rennen war daher alles andere als perfekt. "Das war mit Sicherheit eines meiner härtesten Rennen", fasste Philipp Peter zusammen. "Wir waren nur drei Piloten, mussten deshalb sehr viele Doppelstints fahren, die natürlich ungemein an die Substanz gingen. Mit dem Podium vor Augen, haben wir alles gegeben. Gratulation ans Team, ein tolles Ergebnis."
Die Mannschaft hatte den offiziellen Ersatzfahrer Andy Thompson zwar nach Spa geholt, aber nicht im Rennen einsetzt. Gigawave konnte sich mit dem Aston Martin von Startplatz acht schnell auf Rang drei nach vorne fahren und gab den Podiumsplatz bis ins Ziel nicht mehr aus den Händen. "Wir haben alle viele Nächte durchgearbeitet in der Vorbereitung. Ich weiß gar nicht, wie wir alle wach bleiben konnten", sagte Le-Mans-GT1-Sieger Turner. "Wir Fahrer haben keine Fehler gemacht, es passierten auch keine bei den Boxenstopps und das ist wirklich erstaunlich für ein solch junges Team."










