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Zweites Rennen: Nur fünf Speedcar-Autos im Ziel!
Beim zweiten Rennen zur Speedcar-Serie in Dubai setzte sich nach einer Reihe von Zwischenfällen erneut Gianni Morbidelli durch
(Motorsport-Total.com) - Mit einem großen Starterfeld konnte die Speedcar-Serie bei ihrer Weltpremiere in Dubai nicht aufwarten, aber dafür wurde spektakulärer Motorsport geboten - und im heutigen zweiten Rennen sahen nur fünf Autos die Zielflagge! Den Sieg sicherte sich wieder Gianni Morbidelli.
Der Italiener ging wegen der gestürzten Startaufstellung vom achten Platz aus ins Rennen, wurde aber durch die unzähligen Zwischenfälle sukzessive nach vorne gespült. Er selbst hielt sich aus allem geschickt heraus und wurde für seine überlegte Fahrt mit dem zweiten Triumph an zwei Tagen belohnt. Damit darf er sich als erster Speedcar-Sieger in die Geschichtsbücher eintragen, auch wenn noch keine Meisterschaftspunkte vergeben wurden.

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Johansson nur kurz an der Spitze
Am Start lag zunächst noch Polesetter Stefan Johansson in Führung, der Schwede musste diese aber schon in der ersten Runde an den Franzosen Nicolas Navarro abgeben. Navarro sah dann bis kurz vor Schluss wie der sichere Sieger aus, hatte aber in der vorletzten Runde Pech, als er sich wegen stark abbauender Reifen ins Kiesbett drehte und dort stecken blieb. Morbidelli war der große Nutznießer.
Etwas mehr als 20 Sekunden hinter dem Doppeltriumphator kam Mathias Lauda ins Ziel, Hasher Al Maktoum komplettierte als Dritter sehr zur Freude der arabischen Fans das Podium. Zuvor gab es aber noch jede Menge Action: Johnny Herbert und Johansson kollidierten gleich in der ersten Runde, später krachte Herbert mit David Terrien zusammen. Im vierten Umlauf verabschiedeten sich Superstar Jean Alesi und Ananda Mikola.
Michael Schumacher prominenter Zaungast
Pech hatte Uwe Alzen, gestern noch starker Zweiter: Der Deutsche kam zwischendurch von der Strecke ab und wurde mit drei Runden Rückstand zunächst als Siebenter gewertet, ehe die Rennleitung wegen seines Ausritts nachträglich eine Disqualifikation aussprach. Tatsächlich ins Ziel kamen nur fünf von zwölf gestarteten Autos.
Übrigens war ein prominenter Zaungast in Dubai, um sich ein Bild von der neuen Rennserie zu machen: Michael Schumacher, siebenfacher Formel-1-Weltmeister, verfolgte das Geschehen von der Boxengasse aus. Ob er dabei schon Ausschau nach einer möglichen zukünftigen Beschäftigung gehalten hat? Am nötigen Kleingeld des Promoters würde es wahrscheinlich nicht scheitern...
Rennergebnis nach 20 Runden:
01. G. Morbidelli (Speedcar) - 34:40.616 Minuten
02. M. Lauda (GPC) + 23,184 Sekunden
03. H. Al Maktoum (UP) + 31,048
04. F. Giroix (First Centreville) + 48,196
05. U. Katayama (Speedcar) + 81,835
06. N. Navarro (First Centreville) + 3 Runden
07. U. Alzen* (Phoenix) + 3
Ausfälle:
A. Mikola (Speedcar) + 17 Runden
J. Alesi (Speedcar) + 17
S. Johansson (Speedcar) + 18
J. Herbert (Speedcar) + 19
D. Terrien (UP) + 19
Schnellste Runde:
U. Alzen (Phoenix) - 1:42.390 Minuten
* disqualifiziert











