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Speedcar-Auftakt: Morbidelli vor Alzen

25. Januar 2008 - 15:07 Uhr

Gianni Morbidelli gewann in Dubai das erste Speedcar-Rennen der Geschichte - Uwe Alzen als Zweiter mit starker Vorstellung

Gianni Morbidelli
Gianni Morbidelli hatte an der Spitze ein einsames Rennen und gewann souverän
© Speedcar

(Motorsport-Total.com) - Meisterschaftspunkte wurden wegen des Fehlens einiger Teams noch nicht vergeben, aber in puncto Spannung bot das allererste Speedcar-Rennen in der Motorsportgeschichte einiges. Als Sieger durfte sich nach den 20 Runden des ersten von zwei Rennens an diesem Wochenende in Dubai Gianni Morbidelli feiern lassen.

Der ehemalige Formel-1-Pilot aus Italien feierte von der Pole Position weg einen nie gefährdeten Start/Ziel-Sieg und überquerte die Ziellinie mehr als acht Sekunden vor dem Deutschen Uwe Alzen. Alzen war aber der heimliche Mann des Tages: Obwohl er im Gegensatz zu seinen Konkurrenten nie testen konnte, wurde er im Qualifying Vierter - und im ersten Lauf ging er auch noch an Mathias Lauda vorbei.


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Terrien mit der besten Pace

David Terrien hatte Pech, drehte sich und fiel vom dritten auf den achten Platz zurück, setzte dann aber zu einer furiosen Aufholjagd an und arbeitete sich noch auf Rang vier hinter Lauda nach vorne. Auf dem Weg dorthin lieferte er in 1:42.308 auch die schnellste Runde ab. Hasher Al Maktoum wurde Fünfter.

Nicht ganz so gut lief es für die Superstars der Speedcar-Serie, die den meisten Fans aus der Formel 1 noch ein Begriff sind: Johnny Herbert kam wegen Motorenproblemen nie in Schwung und tuckerte dem Feld vom letzten Startplatz aus hoffnungslos hinterher, während Ukyo Katayama nach zwei Kollisionen mit Stefan Johansson in der siebenten Runde ausschied.

Alesi nur Sechster

Jean Alesi
Der Superstar der Serie konnte vorerst noch nicht überzeugen: Jean Alesi
© Speedcar

Jean Alesi, zweifellos das Aushängeschild der finanziell äußerst lukrativ dotierten Meisterschaft, wurde im Qualifying Fünfter und im Rennen nach einigen kleineren Fahrfehlern Sechster. Insgesamt sahen nur neun Piloten die Zielflagge, drei schieden aus. Das Feld war aber wie erwähnt noch nicht voll besetzt.

Sieger Morbidelli freut sich nun schon auf den zweiten Lauf am Samstag: "Das war ein exzellentes Auftaktrennen, bei dem wir alle die Chance hatten, uns einmal im direkten Wettbewerb miteinander zu messen. Es war ein hartes und langes Rennen, aber es war auch sehr aufregend und ich freue mich schon auf das nächste", so der 40-Jährige.

Rennergebnis nach 20 Runden:

01. G. Morbidelli (Speedcar) - 34:27.443 Minuten
02. U. Alzen (Phoenix) + 8,364 Sekunden
03. M. Lauda (GPC) + 9,842
04. D. Terrien (UP) + 10,577
05. H. Al Maktoum (UP) + 17,795
06. J. Alesi (Speedcar) + 21,701
07. N. Navarro (First Centreville) + 33,738
08. S. Johansson (Speedcar) + 42,365
09. J. Herbert (Speedcar) + 59,704

Ausfälle:

A. Mikola (Speedcar) + 10 Runden
U. Katayama (Speedcar) + 13 Runden
F. Giroix (First Centreville) + 20 Runden

Schnellste Runde:

D. Terrien (UP) - 1:42.308 Minuten

Qualifying:

01. G. Morbidelli (Speedcar) - 1:42.558 Minuten
02. M. Lauda (GPC) + 0,032 Sekunden
03. D. Terrien (UP) + 0,054
04. U. Alzen (Phoenix) + 0,189
05. J. Alesi (Speedcar) + 0,398
08. U. Katayama (Speedcar) + 1,175
10. S. Johansson (Speedcar) + 1,722
12. J. Herbert (Speedcar) + 4,491