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Mercedes AMG Petronas F1 Team

Auto und Fahrer
Chassis Mercedes-Benz F1 W04
Motor Mercedes-Benz FO 108Z
Reifen Pirelli
Fahrer 1 Nico Rosberg
Fahrer 2 Lewis Hamilton
 
Steckbrief
Porträt (Stand: 26. Februar 2013) 55 Jahre nach dem letzten WM-Titel mit Juan Manuel Fangio feierten die Mercedes-Silberpfeile mit einem eigenen Werksteam 2010 ein Comeback in der Formel 1. Der Stuttgarter Automobilhersteller hat dafür Ende 2009 seine 40 Prozent an McLaren verkauft und stattdessen zunächst 45,1 Prozent am Weltmeisterteam Brawn übernommen. Weitere 30 Prozent unterlagen der Kontrolle von Daimler-Mehrheitseigentümer Aabar Investments PJLC.

Die beiden Unternehmen waren bis 2012 die einzigen Anteilseigner des Teams (60 Prozent Daimler, 40 Prozent Aabar). Ende 2012 stieg jedoch Aabar aus und legte seine Anteile zurück, die von den beiden Österreichern Toto Wolff (30 Prozent) und Niki Lauda (zehn Prozent) gekauft wurden.

Die Geburtsstunde der Silberpfeile geht auf das Eifelrennen 1934 zurück, für das ein Maximalgewicht von 750 Kilogramm Regel war. Der W25 wog jedoch 751 Kilogramm. Also gab Rennleiter Alfred Neubauer den Befehl, über Nacht die weiße Lackierung abzukratzen, wodurch das silberne Blech zum Vorschein kam. Nach dem Formel-1-Ausstieg im Jahr 1955 wurde dieser Mythos erst 1997 als Partner des McLaren-Teams wiederbelebt.

Mercedes gewann in der modernen Formel 1 die Fahrer-WM-Titel 1998 und 1999 mit Mika Häkkinen sowie 2008 mit Lewis Hamilton sowie 1998 die Konstrukteurskrone. 2009 sicherte man sich als Motorenlieferant des Brawn-Teams indirekt ebenfalls beide WM-Titel. Brawn wurde anschließend aufgekauft und in Mercedes umbenannt.

2010 ging Mercedes übrigens gleich mit drei deutschen Fahrern an den Start: Rekord-Weltmeister Michael Schumacher feierte nach drei Jahren in der Frührente sein Comeback, dazu kam Nico Rosberg (von Williams) und Test- und Ersatzfahrer Nick Heidfeld, der das Team inzwischen wieder verlassen hat. Letzter Deutscher in einem "echten" Mercedes-Silberpfeil war davor in Monza 1955 Karl Kling gewesen.

2013 geht Mercedes erstmals seit der Wiederbelebung des Werksteams mit einem nicht-deutschen Fahrer an den Start: Lewis Hamilton ist neuer Stallgefährte von Nico Rosberg.
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Teamchef Ross Brawn
Großbritannien
Teammanager Ron Meadows
Großbritannien
Techn. Direktor Bob Bell
Großbritannien
Chefingenieur Aldo Costa
Italien
Chefdesigner John Owen
Großbritannien
Chefaerodynamiker Mike Elliott
Großbritannien
Renningenieure Rosberg: Tony Ross (Großbritannien)
Hamilton: Peter Bonnington (Großbritannien)
Weitere Personen Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender Daimler)
Niki Lauda (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Toto Wolff (Geschäftsführender Direktor)
Nick Fry (Geschäftsführer)
Geoff Willis (Technologiedirektor)
Jock Clear (Leiter Fahrzeugdynamik)
Thomas Fuhr (Leiter Motor)
Graham Miller (Windkanalchef)
Russell Cooley (Leiter Qualitätssicherung)
Rob Thomas (Betriebsdirektor)
Andrew Shovlin (Leitender Renningenieur)
Simon Cole (Leitender Streckeningenieur)
Matt Deane (Chefmechaniker)
Kontakt Mercedes Grand Prix
Operations Centre
Brackley
Northants NN13 7BD
England
Tel.: +44 1280 84 40 00
Fax: +44 1280 84 40 01
Angestellte 450 (plus 400 bei der Motorenabteilung in Brixworth und 20 in Stuttgart)
Jahresbudget 170 Millionen Euro
Anteilseigner Daimler AG (60 Prozent)
Toto Wolff (30 Prozent)
Niki Lauda (10 Prozent)
Formel-1-Debüt 04.07.1954 beim GP Frankreich / Reims
Erste(r) Punkt(e) Platz 1
04.07.1954 beim GP Frankreich / Reims
Im 1. Rennen des Teams
Erster Sieg 04.07.1954 beim GP Frankreich / Reims
Im 1. Rennen des Teams
Erste Pole Position 04.07.1954 beim GP Frankreich / Reims
Im 1. Rennen des Teams
Bestes Erg. Quali Pole Position
Bestes Erg. Rennen Erster
Bestes Erg. WM 4. Platz mit 165 Punkten (Saison 2011)
4. Platz mit 214 Punkten (Saison 2010)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
20121421133
2011165
20102143
Starts 75
Siege 10
Quote: 13 Prozent
Punkte 732,14
Quote: 9,76 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 12
Quote: 16 Prozent
Poles 12
Quote: 16 Prozent
Ausfallquote 22 Prozent

 

 
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