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Ecclestone: "Endgültige" Absage an Österreich für 2013

09. Januar 2013 - 10:16 Uhr

Formel-1-Boss Ecclestone erklärt, warum ein Österreich-Grand-Prix als Ersatz für New Jersey nicht infrage kommt und wieso ein Ersatzrennen unwahrscheinlich ist

Bernie Ecclestone
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt die Hoffnung auf 20 Saisonrennen langsam auf
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Streckenbesitzer Red Bull wollte sich gestern gegenüber 'Motorsport-Total.com' zu den selbst angeheizten Spekulationen um ein Formel-1-Comeback im österreichischen Spielberg nicht äußern, nun tut das aber Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Er erteilt den Träumen der österreichischen Fans, dass der Red Bull Ring am 21. Juli für das abgesagte Rennen in New Jersey einspringen könnte, gegenüber der 'Kronen Zeitung' eine Absage: "Damit wird es endgültig nichts."

Dabei hätte sich Ecclestone laut eigenen Angaben selbst über eine Rückkehr in die Steiermark gefreut: "Die Strecke ist super, die Leute sind alle sehr freundlich, ein Vergnügen, mit ihnen zusammenzuarbeiten." Woran es hakt: "Es gibt leider in der gesamten Region zu wenig Hotelzimmer." Das sei das "einzige Problem".

Damit stehen die Aussagen des Formel-1-Zampanos im krassen Widerspruch zu den Kommentaren von Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko. Der Österreicher, der im weniger als 100 Kilometer entfernten Graz mehrere Hotels besitzt, hatte den Red Bull Ring nach Saisonende 2012 als möglichen Ersatz für New Jersey ins Spiel gebracht, da die Strecke über eine gültige Formel-1-Lizenz verfügt und es in der steirischen Landeshauptstadt "genügend Hotels" gäbe.

Doch was passiert nun mit dem vakanten Termin - welche Strecke erhält den Zuschlag? "Wahrscheinlich niemand", stellt Ecclestone klar. "Der 21. Juli bleibt frei. Somit heißt es: längere Ferien für alle ..." In Deutschland muss man sich währenddessen keine Sorgen machen, den Grand Prix in Zukunft zu verlieren, auch wenn die Grand-Prix-Strecken in Hockenheim und in der Eifel mit finanziellen Herausforderungen zu kämpfen haben.

"Wir können uns nicht leisten, den deutschen Grand Prix zu verlieren", sagt Ecclestone. Kein Wunder, schließlich stammen rund ein Viertel der Formel-1-Piloten und eines von zwei Herstellerteams aus Deutschland. Wo 2013 gefahren wird, ist laut dem 82-Jährigen noch unklar: "Ich weiß noch nicht, ob in Hockenheim oder auf dem Nürburgring."

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