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Maldonado bangt um Genesung von Staatschef Chavez

08. Januar 2013 - 08:55 Uhr

Pastor Maldonado verdankt Venezuelas Präsident Hugo Chavez die Formel-1-Karriere, doch sein großzügiger Gönner kämpft gegen den Krebs und um die politische Zukunft

Pastor Maldonado
Maldonado weiß, dass die Millionen aus Venezuela ein starkes Argument sind
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Rund 30 Millionen Euro jährlich ist dem venezolanischen Staatschef Hugo Chavez das Engagement von Pastor Maldonado in der Formel 1 wert, das er mit der der staatlichen Ölfirma PDVSA finanziert. Eine beträchtliche Summe, die für den Williams-Piloten einer Lebensversicherung gleichkommt, denn um seinen Platz in der "Königsklasse" des Motorsports muss er sich in Anbetracht der schwierigen finanziellen Lage vieler Formel-1-Teams vermutlich keine Sorgen machen.

Doch die Zukunft ist ungewiss, denn der linkspopulistische Herrscher ist an Krebs erkrankt und wurde im Dezember zum bereits vierten Mal in eineinhalb Jahren in Kuba operiert, von wo er noch nicht zurückgekehrt ist, weil er sich danach angeblich eine Lungenentzündung zugezogen haben soll. Bereits davor hatte er einige Kompetenzen an seinen Vizepräsidenten Nicolas Maduro abgetreten.

Zuletzt war nicht klar, ob er der 57-Jährige wie geplant am 10. Januar seine sechste Amtszeit antreten kann. Kein Wunder, dass auch Maldonado um die Zukunft zittert. Der 27-Jährige machte auf 'Twitter' mehrmals kein Hehl aus seiner Präferenz für den Staatschef. "Ich werde mein Volk und Chavez bedingungslos unterstützen", erklärte er kürzlich. Als der Venezolaner wiedergewählt wurde, postete der Formel-1-Pilot: "Lang lebe die Demokratie!"

Laut 'Associated Press' nahm Maldonado mit anderen venezolanischen Sportlern, die ebenfalls vom Staat unterstützt werden, an einem Gottesdienst in Caracas teil, um für Chavez' baldige Genesung zu beten. Die Opposition pocht auf Neuwahlen, sollte der Herrscher am Donnerstag nicht wie geplant sein Amt antreten können.

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